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26.10.2008 17:36
Sachverständiger verweigert 50 km/h auf der B54 in Warth und Petersbaumgarten
Die Warther GRÜNEN verlangen seit Jahren die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf der B54 in den Ortsgebieten von Warth und Petersbaumgarten auf 50 km/h.Bereits am 9. Oktober 2007 beantragten die GRÜNEN und diesmal auch die SPÖ eine entsprechende Verkehrsverhandlung.Am 8. Oktober 2008 fand die Verkehrsverhandlung am Gemeindeamt in Warth statt. Leider erwies sich der verkehrstechnische Amtssachverständige des Landes NÖ als „Lobbyist“ für die Autofahrer.DI Schindlbauer verweigerte die Verordnung einer geringeren Geschwindigkeit von 50 km/h und wurde sogar ungehalten als UGR Kerschbaumer auf Maßnahmen für RadfahrerInnen verwies.UGR Josef Kerschbaumer merkte an: „Ich bin mit der Beibehaltung von 60 km/h nicht einverstanden und trete weiterhin vehement für 50 km/h ein. Beide Ortsgebiete sind stark mit FußgängerInnen und RadfahrerInnen frequentiert. Zahlreiche Ausfahrten und Kreuzungen sind eine Gefahrenquelle. Für LKW die das LKW Fahrverbot missachten wäre ein „50-iger“ weniger attraktiv zum Durchfahren. Maßnahmen für den Alltagsradverkehr, wie die Verordnung des Mehrzweckstreifens wären bei 50 km/h leichter umsetzbar.“Leider erhielt der UGR von BGM Walla wenig Unterstützung.„Wenn hier nicht alle 3 Fraktionen an einem Strang ziehen, werden wir kaum etwas erreichen. Die ständigen Appelle des Landes für Radfahrprojekte sind wie ein Hohn, wenn die Landesbeamten in der Praxis den motorisierten Verkehr unterstützen. Auch die Gemeinde-ÖVP scheint mir eher eine Autofahrerlobby zu sein“, sieht GRÜNE GR Kerschbaumer wenig Optimismus für die Zukunft.Bild: Beim „Radlrekordtag“ am 20. September reichte es für eine gemeinsame Ausfahrt. Bei der Verkehrsverhandlung am 8. Oktober erreichten die Gemeinderatsfraktionen von Warth nichts.

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